Nathalie de Montmollin, Sopran Nathalie de Montmollin erhielt ihre musikalische Ausbildung bei Erika Bill Geiger am Konservatorium in Lausanne, wo sie das Gesangslehrdiplom erhielt. Im Anschluss wurde sie als Mitglied des Opernstudios Biel engagiert und darauf an der Opéra de Lyon Mitglied des Atelier Lyrique. Sie schloss ihre Ausbildung in der Gesangsklasse von Prof. Ingrid Figur an der Hochschule der Künste in Berlin mit Diplom ab. In der Folge wurde Nathalie de Montmollin Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen Münster, wo sie große Aufmerksamkeit in ihren Rollendebüts als Cleopatra (G. F. Händel), Fiordiligi und Konstanze (W. A. Mozart) erregte. Seit 2003 ist Nathalie de Montmollin freiberuflich unter anderem am Staatstheater Braunschweig und dem Staatstheater Darmstadt tätig. In Deutschland, der Schweiz und Frankreich gibt sie regelmäßig Liederabende und Konzerte, hauptsächlich im deutschen und französischen Fach (u.a. Bach, Händel, Eybler, Mozart, Mendelssohn, Brahms, Dvorak, Debussy, Poulenc). Sie konzertierte in der Philharmonie Berlin, dem Konzerthaus Berlin, der Kölner Philharmonie und der Hamburger Laeiszhalle mit renommierten Orchestern wie den Hamburger, Berliner und Bochumer Symphonikern, mit den Lübecker Philharmonikern, dem Orchestre de Chambre de Lausanne und dem Orchestre de la Suisse Romande.
| Tino Brütsch, Tenor Der freischaffende Tenor Tino Brütsch bestreitet eine reiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland, überwiegend den Bereichen Oratorium, Lied und Kammermusik. Häufige Auftritte mit kleineren Ensembles und Formationen in verschiedenen Besetzungen mit Musik aller Epochen. Tino Brütsch erlangte 1999 das Sologesangs-Lehrdiplom bei Kurt Huber und schloss 2002 sein Aufbaustudium in der Klasse von Christoph Prégardien an der Hochschule für Musik und Theater Zürich mit dem Konzertdiplom mit Auszeichnung ab.
Tino Brütsch pflegt ein breites Repertoire. In den letzten Jahren führte er unter anderem die Marienvespern Monteverdis, Bachs Passionen, Magnificat, Weihnachtsoratorium und diverse Kantaten, Händels Messiah, das Mozart-Requiem, alle Oratorien von Mendelssohn, Bruckners Messe in f-moll, das In Terra Pax, Golgatha und Le vin herbé von Frank Martin, Rossinis Petite Messe Solennelle, den Erwin aus Erwin & Elmire von Schoeck, aus der Jüdischen Volkspoesie von Schostakovich, St. Nicolas von Britten und die Johannespassion von Pärt zusammen mit den DirigentInnen H. Griffiths, B. Schäfer, A. Stern, A. Jelmorini, B. Raaflauf, U. Streule, A. Stern, W. Westphal, A. von Aarburg, D. Schmid, J. Trost, J. Jakob, H. Rilling, J. Günther, M. Gohl, A. Koch, G. Schöb und J. Tolle auf.
Er gab diverse Liederabende mit Werken von Schumann, Schubert, Schönberg, Strauss, Weber, Beethoven, Baumgartner, Britten, Tippett, Trümpy und Grieg. Mit Yvonne Troxler nahm er anlässlich des “Mörike-Jahres 2004” Mörikevertonungen aus der Schweiz auf CD auf. Er spielte unter anderem Schoecks Erwin und Elmire mit dem Zürcher Kammerorchester unter H. Griffiths, Werke von Michael Haydn mit den Zürcher Sängerknaben, das Requiem von Rheinberger unter Leitung von A. Frommelt und die Responsorien von Vittoria unter S. Smith auf CD ein.
Als Gründungsmitglied des Vokalensembles human voices, und als Sänger und Solist bei verschiedenen Vokalformationen ist der professionelle Ensemblegesang neben der solistischen Karriere ein zweiter Schwerpunkt seiner musikalischen Arbeit. Tino Brütsch konzertierte solistisch und im Ensemble am Ravenna Festival, den Zürcher Festspielen, dem Festival van Flaandern in Gent, im Rahmen der XVI. Settimana internazionale di musica medievale et rinascimentale in Erice (Italien), am Festival für alte Musik in Utrecht, an den „Tagen alter Musik“ in Regensburg und den Königsfelder Festspielen.
Neben der mehrjährigen Ausbildung in den Liedklassen bei Daniel Fueter und Hans Adolfsen bildete er sich weiter in verschiedenen Kursen in Alter Musik bei M. Weilenmann, J. Feldman, J. Held, K. Boeke, J. Taylor, J. Sonnleitner und Ch. Homberger.
| Samuel Zünd, Bass Geboren im St. Galler Rheintal, Schweiz. Erste Erfahrungen auf der Bühne 1986-1992 in der Kabarettgruppe Altstätter Schimpfoniker als Komponist, Pianist und Spieler. Gesangsstudium bei Margreet Honig am Sweelinck Conservatorium Amsterdam und bei Christoph Prégardien an der Musikhochschule Zürich. Liedinterpretation bei Rudolf Jansen (Amsterdam), Irwin Gage (Zürich) und Konrad Richter (Stuttgart); Studien in Barockgesang bei René Jacobs an der schola cantorum basiliensis; Meisterkurse u.a. bei Robert Holl und Hans Hotter.
Preisträger am Paula-Lindberg-Salomon Gesangswettbewerb 1995, Berlin.
Mitbegründer des Vokalensembles Zürich (u.a. Königsfelder Festspiele; Festival Tibor Varga; Schubertiaden Genève und London-Blackheath). Ständiger Gast in der Neuen Innsbrucker Hofkapelle (Konzertserie und CD-Aufnahmen in Österreich und BRD mit Musik aus dem 16. und 17. Jh.)
Seit 1993 rege solistische Tätigkeit in Oper (u.a. Corpo in Cavallieris Anima e Corpo, Guglielmo in Così fan tutte, Henry in Kurt Weills Street Scene (Regie: Werner Düggelin, Choreographie: Heinz Spoerli) sowie Uraufführungen z.B. von Beat Furrers Invocation (Opernhaus Zürich/ Schiffbau; Regie Christoph Marthaler)), Konzert- und Oratorienfach (Titelpartie in Daniel Glaus’ Oratorium Bernhard von Clairvaux (UA August 2009)). Zusammenarbeit mit den Dirigenten Marcus Bosch, Andreas Spörri, Marc Kissozcy, Jörg Ewald Dähler, Räto Tschupp, Michael Radulescu, Alois Koch, Enrico Lavarini, Raffael Jud u.a. und mit Orchestern wie Ensemble ad fontes, capriccio Basel, collegium musicum Luzern, Zürcher Kammerorchester, Tonhalle Orchester Zürich. „Artist in residence“ an der 72. Musikfestwoche Braunwald 2006.
Eine besondere Vorliebe hat Samuel Zünd für den Liedgesang. Liederabende in Europa und den USA mit seiner langjährigen Duo-Partnerin Theresia Schmid (u.a. zusammen mit Gert u. Gisela Westphal (Rezitation); Silser Hesse-Tage 06, Othmar Schoeck-Festival 2007, Flimsklang). Radio- und TV-Aufnahmen im In- und Ausland (DRS 2, Espace2, SWF, ORF1, NOS3; Arte, SF I). CD-Aufnahmen u.a. mit Jeroen Sarphati, Annette Weisbrod, Dani Fueter und Christoph Prégardien.
Erfolgreich mischt Samuel Zünd auch mit seinen close harmony Gesangsgruppen The Sam Singers und swing4you! in der Schweizer Unterhaltungsmusikszene mit: Auftritte mit showbiz-Grössen wie Hazy Osterwald, Pepe Lienhard, Udo Jürgens und Sandra Studer u.a. am Jazz Festival Ascona, Jungfrau Music Festival, World Band Festival Lucerne.
2010 wird Samuel Zünd u.a. in Händels Saul, Bachs Weihnachtsoratorium, Johannes- und Matthäuspassion, einem Schumann-Quartettprogramm (Freunde des Liedes, Tonhalle Zürich) und in einer Frank Sinatra Tribute-Konzertserie, sowie erneut im 20er Jahre Tanzschlager-Programm mit der Kammerphilharmonie Graubünden zu hören sein.
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