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Willy Burkhard
Opus 41
Das Gesicht Jesajas
Oratorium für Soli, gemischten Chor, Orgel und Orchester
Jürg Kerle„Das Oratorium „Das Gesicht Jesaja“ entstand im Jahre 1935. Es ist ein Meisterwerk mit einer ausserordentlichen musikalischen Aussage. Das Stück ist voll archaischer Kraft, Dramatik, holzschnittartiger Herbheit und wirkt durch eine eindrückliche Bildersprache. Die Vertrautheit Willy Burkhards mit dem Bibelwort hat ihn durch Zeiten schwerer Krankheit getragen. Diese Kenntnis und Vertrautheit ermöglichte es ihm, visionäre Aussagen zu machen, die weit ins 21. Jahrhundert reichen und Analyse und Überwindung des gegenwärtigen Zustandes unserer Gesellschaft miteinbeziehen.“
Jürg Kerle, Musikalischer Leiter

Christian WederDie Kantorei St. Martin freut sich auf die grosse Herausforderung, dieses selten zur Aufführung gebrachte Werk, zusammen mit den Chören der Singschule und der Kammerphilharmonie Graubünden in der Martinskirche aufzuführen. Ein aussergewöhnliches Werk, das mit seiner Aussage bestens in unsere Zeit passt. Die Hauptideen des Jesaja: Untergang und Verderben des Ungesunden, Unwahren; Hoffnung auf Abklärung des gegenwärtigen chaotischen Zustandes; Ahnung einer neuen Weltordnung; Friede, Erlösung, Befreiung, Überwindung, jene religiösen Kräfte, die dem geistigen Leben trotz Enttäuschungen und Rückschlägen zu jeder Zeit einen mächtigen Impuls gegeben haben - diese Hauptideen, bilden sie nicht einen Querschnitt durch unsere Zeit, durch unser geistiges Leben?
Christian Weder, Präsident Kantorei St. Martin

Michael BerndonnerDrei Chöre bereiten sich auf das wichtigste Werk des Schweizer Komponisten Willy Burkhard vor: Die Kantorei St. Martin, der Freie Chor und der Gemischte Chor der Singschule Chur. Rund 80 Sängerinnen und Sänger widmen sich diesem spannenden und anspruchsvollen Werk. Begleitet wird das Oratorium durch die Kammerphilharmonie Graubünden mit fast 40 Berufsmusikerinnen und -musikern. Die Solisteneinsätze übernehmen drei BerufssängerInnen. Wir freuen uns, diese selten gehörte Werk am Wochenende des 13. / 14. März 2010 in Chur zur Aufführung zu bringen. Für Fragen, Anregungen, Reservationen stehen Ihnen der musikalische Leiter und der Projektleiter gerne zur Verfügung.
Michael Berndonner, Projektleiter